Wir waren in Altentreptow in der Bäckerei „Zum Storchennest“. Dort haben wir uns die Maschinen angeschaut. In einer Teigmaschine wird der Teig geknetet. Darüber haben wir das Mehlrohr gesehen. Auf dem Kegelwirker bewegt sich der Teig wie in einem Fahrstuhl und wird gerollt. Per Hand wird der Klumpen zu einem Brotlaib geformt. Auf einem anderen Tisch werden die Brötchen gerollt: ungefähr 3000 Stück pro Tag. In zwei großen Backöfen bei 275 Grad Celsius wird dann alles gebacken. Die Arbeit in der Bäckerei beginnt schon gegen 23 Uhr und geht die ganze Nacht durch bis zum Morgen. Zum Abschluss konnten wir noch Plätzchen ausstechen, backen und fertig mit in die Schule nehmen, dort ließen wir uns auch die Hefezöpfe schmecken.
Frau Groth, die Bäckermeisterin, hat uns alles ganz toll erklärt! Herzlichen Dank!
Larissa, Laura, Kenny und Ole
Vorgeschichte:
Im Projekt „Vom Korn zum Brot“ schaute sich die Klasse alle Bestandteile der verschiedenen Getreidesorten an. Mit einer elektrischen Mühle mahlten wir Roggenkörner zu Vollkornmehl, das ist viel dunkler als das Mehl, welches wir sonst verwenden. Am Treptower Tor sahen wir die Mahlsteine und einen Reibestein, mit denen schon in der Steinzeit Getreide zu Mehl verarbeitet wurde – da hatten wir es mit der elektrischen Mühle viel einfacher! Mit Sauerteig-Ansatz backten wir dann aus dem Mehl unser Brot und mussten feststellen, wie viel Zeit zum Ruhen und Kneten und wieder Ruhen und Kneten nötig ist. Das Brot hat sehr lecker geschmeckt!
